Grundschule an der Paul-Singer-Straße

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Nikolauslaufen - gibt's nur in Bremen

Immer am 6. Dezember ist Nikolaus. An diesem Tag bekommen Kinder kleine Sachen auf ihren Teller gelegt. Meistens sind das Süßigkeiten, manchmal auch ein kleines Geschenk.

 

 

Das ist überall in Deutschland und wohl auch in Frankreich oder Spanien oder Italien. So genau wissen wir das nicht.

Aber eines wissen wir ziemlich genau: Nikolauslaufen gibt es nur in Bremen. Wie lange, wissen wir nicht, aber bestimmt schon über 100 Jahre. Man geht dann durch die Geschäfte und sagt ein Gedicht auf. Wenn man Familienfreunde hat, geht man auch dorthin und sagt etwas aus. Wir sagen das immer in Deutsch auf, aber früher habe die Kinder ihre Gedichte in einem besonderen Deutsch aufgesagt, das heißt „plattduitsch“ oder „plattdeutsch“. Wir können das gar nicht, aber unser Lehrer kann das ein bisschen und auch verstehen, das hat er von seiner Oma und die ist lange Tot.

Ein plattdeutsches Nikolausgedicht geht so:

Sunnerklaus, de grote Mann
Kloppt an ale Dören an,
Lütte Kinner bringt he wat,
Grote steckt he in ’nen Sack.

Ick bün so’n lütten Schipperjung,
Mutt all mien Broot verdeen’n,
Den ganzen Dag in’t Water stan
Mit mine korten Been’n.

Halli, halli, hallo,
Nu geiht’t na Bremen to!“

 

 

Das haben wir aus dem Internet.

Wir haben "O Tannenbaum" gesungen und ein Gedicht aufgesagt, das "Tannengeflüster" heißt.

Viele Kinder haben auch ein kurzes Gedicht aufgesagt. Das geht so:

Ich bin ein kleiner Kater,

habe keinen Vater,

habe keine Mutter,

gib mir etwas Futter!